Wahlende - wohin geht der Weg?

Die Wahl ist zu Ende. Freude und Enttäuschung, Sieg und Niederlage, die ganze Bandbreite dessen, was möglich war, ist eingetreten.

Doch bald geht es wieder um Posten, um Macht, Macht behalten und Macht abgeben.

Minister gehen und Minister kommen.

Doch, wer denkt noch daran, woher der Begriff Minister überhaupt herkommt?

Das Wort Minister kommt aber aus dem lateinischen und heißt "dienen".

Hoffen wir also, dass die neuen verantwortlichen politischen Kräfte das Wort "dienen" wörtlich nehmen und dem Bürger und dem Land dienen und nicht an ihnen verdienen.

In der Vergangenheit wurde das gelegentlich vergessen.

Bürgerreporter:in:

Otto Berchtenbreiter aus Wolfratshausen

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3 Kommentare

Bürgerreporter:in
Lisa Gutekunst aus Wertingen
am 23.09.2013 um 22:48

unwillkürlich musste ich jetzt an die "Ministranten" (Gottes-Diener) denken. Auch eine Art kleine "Minister" ;)

Angela Merkel betonte es extra nochmal: sie will dienen. Ihr glaube ich das!

Steinbrück dagegen meinte: ICH WILL Kanzler werden.

Eben der feine Unterschied!

Bürgerreporter:in
Otto Berchtenbreiter aus Wolfratshausen
am 23.09.2013 um 22:50

Woran liegt es, dass die gewiss am Anfang vorhandenen guten Vorsätze vom Politikbetrieb allzu schnell wieder aufgesogen werden?

Liegt die wirkliche Macht in unserem Land gar nicht mehr in dem Maße, wie es notwendig wäre, in den Händen der Politik, sondern immer mehr in den Händen von Großkonzernen und diversen Verbänden?

Der Politikbetrieb ist schon ein seltsames Gebilde.

Klarheit und Einfachheit sind hier leider schon zu Fremdwörtern und schwer zu übersetzenden Phantasiebegriffen verkommen.

Bürgerreporter:in
Alter Verwalter aus Naumburg (Saale)
am 24.09.2013 um 00:10

Wie wahr, wie wahr, Otto.