Ausbildung in Kreiskliniken
Weiterhin breites Jobangebot nicht nur im medizinischen Bereich

Sie wurden in einen freien Behandlungsraum in der Dillinger Klinik in die Intensivstation gerufen, um die Funktion der Steckdosen zu überprüfen und nach einer Störung bei der Patientenrufanlage zu suchen: (von links) Stephan Fischer, Technischer Leiter der Betriebstechnik in der Dillinger Kreisklinik und Ausbilder, Johannes Renner, Azubi als Elektroniker und Julian Häusler, inzwischen „Elektrotechniker-Meister“ und Renners Ausbilder.  | Foto: KHDW
  • Sie wurden in einen freien Behandlungsraum in der Dillinger Klinik in die Intensivstation gerufen, um die Funktion der Steckdosen zu überprüfen und nach einer Störung bei der Patientenrufanlage zu suchen: (von links) Stephan Fischer, Technischer Leiter der Betriebstechnik in der Dillinger Kreisklinik und Ausbilder, Johannes Renner, Azubi als Elektroniker und Julian Häusler, inzwischen „Elektrotechniker-Meister“ und Renners Ausbilder.
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Dillingen-Wertingen Der Betrieb der Klinken in Dillingen und Wertingen geht trotz des sogenannten „laufenden Schutzschirmverfahrens“ normal weiter. Darüber ist Julian Häusler aus Kicklingen froh. Denn der junge Mann darf sich seit ein paar Monaten „Elektrotechniker-Meister“ nennen. Sein Ausbildungsbetrieb und zugleich Arbeitgeber, die „Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH“, hat ihn in bezüglich dieser Weiterbildung umfassend unterstützt. Häusler lobt seinen Arbeitgeber: „Das war eine tolle Chance, die mir hier gegeben wurde.“ Den Abschluss zum Meister legte der junge Mann bei der Handwerkskammer in Augsburg ab. 2015 hat Häusler seine Ausbildung im Dillinger Krankenhaus als Elektroniker begonnen und wurde danach übernommen. Sein Ausbilder und Arbeitskollege, Stephan Fischer, sagt, er sei „seit dem Bestehen der Klinik im Jahr 1989 hier beschäftigt.“ Begonnen hat er damals als Elektriker, erwarb den Meister sechs Jahre später und ist seit 2018 als Technischer Leiter beschäftigt. Außerdem ist er befähigt, - wie jetzt auch Häusler - auszubilden. Fischer beschreibt den vielfältigen Arbeitsbereich in seinem Berufszweig in den beiden Kreisklinken: „Dazu gehören alle technischen Ausrüstungen die ein Krankenhaus umfassen, im Sanitärbereich genauso wie Elektro, Heizung oder Lüftung sowie alle weiteren betriebstechnischen Einrichtungen wie zum Beispiel in den OP-Sälen oder in den Patientenzimmern.“ Häusler nickt und fügt hinzu: „Unser gesamter Arbeitsplatz ist sehr abwechslungsreich und man trifft dabei die unterschiedlichsten Menschen, das macht echt Spaß.“ Beide Männer äußern sich auch lobend über die gute Zusammenarbeit zwischen den Kollegen in Dillingen und Wertingen, man kooperiere und tausche sich fachlich wie beratend aus. Häusler ist seit letztem August außerdem noch Umweltmanagementbeauftragter.
Ist ihm da noch Zeit für seinen ersten Auszubildenden geblieben, für den 17-jährigen Johannes Renner? „Auch das habe ich gelernt und ich profitiere von meiner eigenen Ausbildungszeit“, bestätigt er. Renner ist laut Fischer im Krankenhaus bereits der fünfte Auszubildende im Bereich „Elektroniker für Betriebstechnik“. Der Technische Dienst ist eine wichtige Säule im Krankenhausbetrieb: „Wir alle stehen immer in Rufbereitschaft, denn wir regeln, reparieren und erledigen aufkommende Störungen sofort und das zu neunzig Prozent ohne Fremdfirmen, das ist in anderen Häusern anders.“

Text: Kreiskliniken Dillingen-Wertingen

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Sandra Kost aus Augsburg

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