Abschied

Abschied

Traurigkeit beschleicht das Herz
wenn es ans Abschied nehmen geht,
er ist einfach da, der Schmerz
wenn man dann am Grabe steht . . .

manch Gedanke geht zurück
an manch Gespräch, das war,
an so manches kleines Glück
an manch Lachen, hell und klar . . .

doch nun rollen manche Tränen
als Perlen über uns`re Wangen,
wir müssen uns nicht schämen
in die Erinnerung sie doch gelangen . . .

ein Mensch geht niemals ganz
ist er irgendwie doch immer hier,
bleibt im Herz ein schöner Glanz
bleibt doch so manches Wir . . .

bleibt doch so manches Wort
bleibt doch so manche Spur,
er ist nur an einem ander`n Ort
bald ist wieder Hoffnung pur . . .

Bürgerreporter:in:

Otto Berchtenbreiter aus Wolfratshausen

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6 Kommentare

Bürgerreporter:in
Brigitte John aus Königsbrunn
am 28.01.2008 um 10:05

Vor vielen vielen Jahre habe ich einmal einen Satz gelesen, der mir sehr nahe ging. Ich habe ihn auch niemals vergessen.
"Ein Abschied für immer ist, als ob man jemanden lebendig begraben würde."
Gott sei Dank gab es in meinem Leben nur wenige Situationen, auf die diese Lebenserfahrung zutraf.

Bürgerreporter:in
Wilfried Bauer aus Königsbrunn
am 28.01.2008 um 11:56

Es ist durchaus sinnvol und wichtig, dass die "Menschen", wir also, öfters mal mit solchen Worten, an "unsere" Vergänglichkeit erinnert werden.

Dann wird man selbst wieder "unwichtig"!
Gruß Willi

Bürgerreporter:in
Otto Berchtenbreiter aus Wolfratshausen
am 28.01.2008 um 23:10

Manches beurteilt man anders, wenn man dabei auch an die eigene Vergänglichkeit denkt.