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Fregatte HESSEN erneut erfolgreich

Fregatte HESSEN in Fahrt. | Foto: Bundeswehr / Thomas Beierlein
  • Fregatte HESSEN in Fahrt.
  • Foto: Bundeswehr / Thomas Beierlein
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Die deutsche Fregatte »Hessen« hat bei ihrem Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen im Roten Meer einen weiteren Angriff abgewehrt. Wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr im Onlinedienst X, vormals Twitter, mitteilte, vereitelte die »Hessen« am gestrigen Nachmittag »einen Angriff gegen ein ziviles Frachtschiff« im Roten Meer. »Ein anfliegender Flugkörper konnte zerstört werden«, hieß es weiter.

Um welche Art von Flugkörper es sich hierbei handelte, wurde nicht angegeben. N-TV erwähnt zwar eine "Rakete", aber das dürfte einmal mehr eine Fehlinterpretation des veröffentlichten Textes des Einsatzführungskommandos sein.

So oder so: Bravo Zulu der HESSEN!

Bürgerreporter:in:

Peter Gross aus Bochum

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6 Kommentare

Bürgerreporter:in
Romi Romberg aus Berlin
am 07.04.2024 um 14:13

„Bravo Zulu“ hat mein Onkel Roman, der alte Seebär, auch immer zu mir gesagt.

Bürgerreporter:in
Bea S. aus Gießen
am 07.04.2024 um 18:50

Bekommt die Besatzung eines Frachtschiffes das eigentlich mit, wenn sie vor einem Angriff gerettet wurden, oder halten die es nach der vermeintlich reibungslosen Fahrt mit dem Motto: Et hätt noch emmer jot jejange😁

Nicht wirklich oder?

Werden nicht sogar die Reedereien an den Kosten des Schutzes beteiligt? Hattest Du das nicht mal gesagt, Peter? Schließlich sparen sie ja enorme Kosten, wenn sie nicht den Umweg um Afrika herum nehmen müssen.

Bürgerreporter:in
Peter Gross aus Bochum
am 08.04.2024 um 05:51

Die Idee, die Reedereien an den Kosten zu beteiligen, gab es. Das wurde aber schnell beerdigt. Schließlich sind die freien Seewege im ureigenen Interesse der europäischen Staaten. Was passiert denn, wenn das Rote Meer als Seeweg komplett ausfällt?

In Europa würden sich fast alle Konsumgüter verteuern, die Inflationsraten nach oben schießen. Um die höheren Kosten für die Endverbraucher etwas aufzufangen, müssten / würden die Regierungen viel Geld in die Hand nehmen, was dann wieder anderswo fehlt. 

Meiner Meinung nach sollte man besser Ägypten beteiligen. Die leben zu fast 100 % von den Einnahmen des Suezkanals, die jetzt von ihren eigenen Religionsbrüdern gefährdet werden.

Die Frachtschiffe bekommen es selbstverständlich mit, wenn sie beschossen werden. Die Marineschiffe warnen sie umgehend, wenn eine Bedrohung ausgemacht wird, damit sich die Besatzungen auf den Zivilschiffen präventiv auf einen Einschlag vorbereiten können.