velbertbloggt: Viele haben keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt


Die Agenda 2010 an der Spitze die Hartz IV Reform macht es möglich.

Mehr als 480.000 Menschen haben keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt. Schuld daran ist die Agenda 2010 und die Hartz IV Reform. Auf dem Arbeitsmarkt werden überwiegend qualifizierte Kräfte gebraucht, allerdings hat nicht jeder die dementsprechende Qualifizierung. Einige haben aus unterschiedlichen Gründen nicht einmal einen Schulabschluss.

Genau diese Menschen müssen gefördert werden, damit ihre Chancen auf einem gut bezahlten Job steigen. Das können Weiterbildungen und Umschulungen sein. Die Jobcenter hingegen finanzieren z. B. eine Umschulung in den allerwenigsten Fällen bis gar nicht. Auch lohnende Weiterbildungen werden so gut wie nicht finanziert. Stattdessen vermitteln die Jobcenter überwiegend in Prekäre Arbeitsverhältnisse, Leihfirmen und geringfügige Beschäftigungen.

Davon kann selbstverständlich keine leben, von einer gesellschaftlichen Teilhabe braucht man erst gar nicht reden. Auch kommt hinzu, dass Menschen die bei den Personalüberlassungen beschäftigt sind regelmäßig wieder erwerbslos werden. Eine Übernahme in dem ersten Arbeitsmarkt ist schwindend gering.

Auch Jugendliche sind enorm betroffen. Meist handelt es sich um junge Menschen mit Migrationshintergrund die keine Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt erlangen, weil sie keinen Schulabschluss haben. Diese jungen Leute müssen ebenfalls gefördert werden, damit ihre Chancen auf einer guten Berufsausbildung steigen.

Das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz hat dazu eine Studie geschrieben.

weiterlesen: http://velbertbloggt.blogspot.de/2014/11/viele-haben-keine-chance-mehr-auf-dem.html

Bürgerreporter:in:

Michael Mahler aus Velbert

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3 Kommentare

Bürgerreporter:in
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen
am 09.11.2014 um 22:33

Schule... naja, da werden die Mittel halt falsch verbraten...
...pfeif auf Bildung... Hauptsache die Kinder sind ganztagsbetreut...

Bürgerreporter:in
Johanna M. aus Stemwede
am 10.11.2014 um 00:45

> Auf dem Arbeitsmarkt werden überwiegend qualifizierte Kräfte gebraucht, allerdings hat nicht jeder die dementsprechende Qualifizierung. Einige haben aus unterschiedlichen Gründen nicht einmal einen Schulabschluss.

Manche Menschen haben auch einfach nicht die intellektuellen Möglichkeiten, sich höher zu qualifizieren.
Die muss die Solidargemeinschaft mit durchfüttern.

Die Crux ist, dass die Unternehmen, die mit Automatisierung Profite machen und dadurch niedrig qualifizierte Arbeit wegrationalisieren, nichts in den Topf der Sozialleistungen einzahlen.

Bürgerreporter:in
Karl Miksch aus Herne
am 10.11.2014 um 11:27

Durch mermaliges Widerholen wird das ganze auch nicht beser!
Mann ermögliche 480.000 Menschen einem Docktortitel, deshalb bekommen sie auch keinen Job.
Es ist die Arbeit, die imer weniger wird!
Und es werden noch fiel mehr Menschen arbeitslos, aber das verschwaigen ja unsere Politicker!
(Und wer Fehler findet - darf sie behalten...)