Die Entstehungsgeschichte des Festtags "Halloween" und unserer Kürbisse !

Die Entstehungsgeschichte des Festtags "Halloween" und unsere Kürbisschnittsarbeiten 2014 !
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Seit den 1990er Jahren verbreiten sich Bräuche des Halloween in seiner US-amerikanischen Ausprägung von Frankreich und dem süddeutschen Sprachraum ausgehend auch im kontinentalen Europa aus.

Dabei gibt es deutliche regionale Unterschiede.
So wurden insbesondere im deutschsprachigen Raum heimatliche Bräuche wie das Rübengeistern in das kommerziell erfolgreiche Umfeld Halloween adaptiert, genauso nahmen traditionelle Kürbisanbaugebiete wie die Steiermark oder der Spreewald Halloween schnell auf.

Die Entstehungsgeschichte des Festtags Allerheiligen selbst geht auf die bereits 609 erfolgte Weihung des römischen Pantheons, einem ehemals „allen Göttern“ gewidmeten bedeutenden heidnischen Tempel, durch die heidenchristlich geprägte römische Kirche zurück.
Das Allerheiligenfest, das sich von Rom aus verbreitete, wurde ursprünglich am 13. Mai gefeiert, das Datum wurde erst von Papst Gregor III. und endgültig von Gregor IV. auf den 1. November verlegt.
Die Iroschottische Kirche hat die genannte Verschiebung mithin Jahrhunderte nach der Christianisierung Irlands nachvollzogen.
Ein Feiertagsbeginn am Vorabend und zugehörige Bräuche sind keineswegs heidnisch, sondern stimmt wie bei Silvester und Heiligabend mit der auf (Gen 1,5 EU) begründeten jüdischen Feiertagsliturgie überein.

Mit steigender Beliebtheit Halloweens wurde Kritik von verschiedenen Seiten laut. In Deutschland wird kritisiert, dass die alten Bräuche zunehmend verdrängt werden, beispielsweise das Martinisingen am 10. bzw. 11. November, bei dem an den Haustüren Lieder gesungen und als Belohnung Gebäck, Früchte oder Süßigkeiten erwartet werden.
Ebenso beklagt wird Vandalismus durch Häuserschmierereien oder Eierwürfe, die zu vermehrten Einsätzen der Polizei an Halloween führen.

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http://de.wikipedia.org/wiki/Halloween

Bürgerreporter:in:

Manfred W. aus Nebra (Unstrut)

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30 Kommentare

Bürgerreporter:in
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen
am 10.10.2015 um 21:22

Machen wir es doch ganz einfach so...

Am ersten FR im November ist Reformationstag, Halloween, Samhain... am SA danach ist Allerheiligen... bundesweit... arbeitsfrei... fertig... dann kann jeder feiern was er will, wie er es will - und selbst Atheisten/Andersreligiöse haben etwas davon und können Sozialleben leben...

Bürgerreporter:in
Silke M. aus Burgwedel
am 10.10.2015 um 21:52

Das der Reformationstag und Halloween eins ist, habe ich auch nie behauptet, Peter ;-)

Es ging mir hier nur um den freien Schultag, wo ich mir sicher bin, dass wir früher an diesem Tag (Reformationstag) frei hatten.

Bürgerreporter:in
Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge
am 10.10.2015 um 22:28

Dass Du am Reformationstag früher nicht frei hattest, Silke, habe ich nie behauptet, auch nicht, dass Du gemeint haben könntest, Reformationstag und Halloween seien ein und dasselbe... ;-)