Jeder will der Erste sein

Und will nicht auch jeder der schönste sein? Und ist nicht auch jeder schön, doch muß immer ein Wettstreit sein?
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  • hochgeladen von Markus Christian Maiwald

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gold, Silber oder Bronze
- Weltmeisterschaft, Europameisterschaft, Landesmeisterschaft.
Jeder will der erste sein.
Doch das reicht nicht, um eine Medaille zu gewinnen.

Ich muss mich an die geltenden Regeln halten.
Und ich sollte fair sein.

Das gilt auch für das Leben:
Im Kampf des Lebens kann ich nur unter Einhaltung bestimmter Regeln ein Ziel erreichen.
Und je härter der Kampf,
um so wichtiger ist es,
dass fair gekämpft.
Fair gegenüber den Mitstreitern,
fair gegenüber den Mitmenschen.

Bei uns Christen kommt noch jemand dazu,
der uns die Richtung unseres Lebens weist.

Ich kämpfe im Namen Christi.
Mein Ziele ist Frieden, Gerechtigkeit und Heil für alle
- seien farbige und weiße, alte und junge, rechte und linke.

Klar kann ich
durch meinen Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit
nicht das Reich Gottes errichten.
Ich will mit meinem Handeln
auf den hinweisen, der mich bewegt,
auf Jesus Christus.

Wie erreiche ich das Ziel Frieden, Gerechtigkeit und Heil?
Indem ich andere Menschen im Namen Jesu Christi besiege?
Nein!
Sondern indem ich andere Menschen von der Sache Jesu begeistere.
Dann werden wir uns gemeinsam
für mehr Frieden, mehr Gerechtigkeit und mehr Heil einsetzen.

So schreibt es auch Paulus:
“Wenn jemand kämpft, wird ihm doch nicht die Medaille verliehen,
es sei denn er kämpfe recht.”

Lassen Sie sich, liebe Leserin, lieber Leser,
also für die Sache Jesu Christi begeistern.
Setzen wir uns in seinem Namen
für mehr Frieden, Gerechtigkeit und Heil ein.

Und unsere Welt wird eine bessere Welt sein.

Starten Sie also in diesem Sinne durch.
Ihnen einen behüteten Tag: Machen Sie es gut!

Ihr Pfarrer Markus Maiwald aus Meitingen

Oder was las ich erst in einem Kollegstufenzimmer?
Es gibt nichts gutes, außer: Man tut es.
Also: Jammer nicht
über die Schlechtigkeit der Welt!
Es liegt an Dir, sie zu ändern.
Du bist die Zukunft der Welt.
[Irgendwie stand es da so ähnlich.]

Bürgerreporter:in:

Markus Christian Maiwald aus Augsburg

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13 Kommentare

Bürgerreporter:in
Nicole O. aus Steinheim
am 23.07.2009 um 00:28

Mir fallen dazu Worte von Mutter Teresa ein:

Die Leute sind unvernünftig, unlogisch und selbstbezogen.
Liebe sie trotzdem.

Wenn du Gutes tust, werden sie dir
egoistische Motive und Hintergedanken vorwerfen.
Tue trotzdem Gutes.

Wenn du erfolgreich bist, gewinnst du
falsche Freunde und echte Feinde.
Sei trotzdem erfolgreich.

Das Gute, was du tust, wird morgen vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes.

Ehrlichkeit und Offenheit machen dich verwundbar.
Sei trotzdem ehrlich und offen.

Was du in jahrelanger Arbeit aufgebaut hast,
kann über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem.

Deine Hilfe wird wirklich gebraucht, aber die Leute
greifen dich vielleicht an, wenn du ihnen hilfst.
Hilf ihnen trotzdem.

Gib der Welt dein Bestes, und sie schlagen dir die Zähne aus.
Gib der Welt trotzdem dein Bestes.

Bürgerreporter:in
Dieter Elmer aus Bobingen
am 23.07.2009 um 01:53

Sehr geehrter Herr Pfarrer Maiwald,
was nützen uns all die Gedanken und Vorsätze, wenn es nicht alle wollen oder nicht begreifen, fair zu bleiben?
Schade dass unsere Welt so ist, schade dass so viele nicht begreifen.
Es währe so schön friedlich auf der Welt, könnten wir alle von den Worten des Herrn überzeugen. Hoffentlich bleibt dem Menschen noch genügend Zeit, bevor er sich selbst vernichtet.

Vielen Dank für Ihrer Beitrag, mit dem ich den heutigen Tag erleben möchte,
fair für Frieden, Gerechtigkeit und Heil kämpfen.

LG Dieter Elmer

Bürgerreporter:in
Brunhild Osterwald aus Lehrte
am 25.07.2009 um 08:48

...NIcole ergänzt den Bericht sehr gut "Gib der Welt trotzdem dein Bestes". Ja, immer wieder trotzdem...