In einem Himbadorf bei Kamanjab
Die Himba-in ihrer eigenen Sprache Ovahimba- wohnen in diesem Dorf ohne fließendes Wasser und ohne Strom.
Etwa 7000 Menschen,davon 4000 in alter Tradition,leben im Norden Namibias als nomadisierende Viehzüchter,Jäger und Sammler. Ihr ganzer Stolz ist das Vieh. Die Ovahimba waschen sich nie, sondern reiben sich jeden Tag Körper und Haare mit einer rötlichen Paste ein,die aus einer Mischung aus Rotsteinpulver und Butterfett aus Ziegenmilch gewonnen wird. Diese Paste schützt vor Hitze, Trockenheit, Insekten und macht schön. Die Körperpflege beansprucht täglich bis zu zwei Stunden.Mit den Zweigen des Parfümstrauches wird der Körper geräuchert.Himbafrauen sind immer barbusig, sie sind schön und strahlen eine große Würde aus.
Einem kleinen Jungen im Himbadorf schenkte ich den Marburger Froschkönig. Zunächst reinigte er ihn,trocknete ihn sorgfältig und dann begann das Spiel.Als ich die Mutter um Erlaubnis für das Foto bat,musste er sich erst den Mund abputzen.
Das traditionelle Dorf funktioniert sowohl als kulturelle Begegnungsstätte als auch als Hilfsprojekt. Mit den Einkünften werden Lebensmittel, Medizin und Decken für den kalten namibischen Winter gekauft.
Mit dem Blick aus der Ferne schätze ich nach jeder Reise mehr:
Frieden, Freiheit, jeden Tag Wasser, Akzeptanz und Menschen mit Herz!!!!
Bürgerreporter:in:Dagma Kuncke aus Waldeck (HE) |
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