Wenige Schritte von Markt zu Markt

Auf dem Altstädtischen Marktplatz: Das Neue Gebäude, davor die Löwenskulptur
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Wenige Schritte von Markt zu Markt, gemeint ist die Strecke vom Altstädtischen Marktplatz zum hinter dem Rathaus gelegenen Schlachtermarkt. An der Nordseite des Altstädtischen Marktplatzes sorgt das Neue Gebäude, ein klassizistisches Bauwerk mit dorischen Säulen, für einen Kontrast zum hohen Dom. Im Neuen Gebäude, der ehemaligen Markthalle, ist heute ein Café untergebracht, davor erhebt sich die Stele mit der Löwenskulptur des Bildhauers Peter Lenk aus dem Jahr 1995. Die Front des Rathauses hatte Georg Adolph Demmler in den Jahren 1834/35 in eine Schaufassade umgewandelt, und auf den Zinnen prangt ein goldenes Reiterstandbild von 1744, das Heinrich dem Löwen gewidmet ist. Die rückwärtigen Fronten des Rathauses stellen sich als eine interessante Reihe schöner alter und jüngerer Giebelhäuser dar. Hier an der Rathausrückwand gibt es seit 1988 ein Glockenspiel, das gelegentlich erklingt. Werktags werden auf dem Schlachtermarkt Blumen, Gemüse, Fisch und Fleisch sowie allerlei Handelswaren angeboten. Auf dem Schlachtermarkt lässt es sich gut im Schatten alter Linden auf der Terrasse der Alt Schweriner Schankstuben verweilen und das bunte Treiben der Händler und Kunden beobachten.

Auf dem Altstädtischen Marktplatz: Das Neue Gebäude, davor die Löwenskulptur
Auf dem Altstädtischen Marktplatz: Das Rathaus mit der Schaufassade aus dem 19. Jahrhundert
Ein Durchgang des Rathauses verbindet den Altstädtischen Markt mit dem Schlachtermarkt.
Auf den Zinnen des Rathauses: Ein goldenes Reiterstandbild von 1744
Hinter dem Rathaus: Giebelhäuser am Schlachtermarkt
Giebelhäuser am Schlachtermarkt; das Straßenschild (rechts) verweist auf den Abschnitt der Schlachterstraße, der 2010 in "Landesrabbiner-Holdheim-Straße" umbenannt wurde.
Bürgerreporter:in:

Helmut Kuzina aus Wismar

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