...neue Straßenlampen in Landau - wir gehen mit gutem Beispiel voran
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- neue LED Strassenlaterne
- hochgeladen von R. B.
Die historische Altstadt in Landau steht vor der "Verschönerung" durch neue Straßenlaternen wurde jüngst berichtet. Die LED Technik ist ja auf dem Vormarsch und wenn man irgendwo etwas einsparen kann, dann wollen wir ja auch nicht hinten anstehen, sondern mit dabei sein.
Gedanken macht mir dabei aber die Optik der neuen Leuchtmittel! Gerade in einer Zeit wo die LED Technik noch sehr teuer ist, scheint man am Aussehen der Leuchten die entstandenen Unkosten wieder einsparen zu wollen. An Häßlichkeit waren die alten Lampen schon nicht zu überbieten, die neuen hingegen, stehen in diesem Fall den Alten in nichts nach. Wieder einmal zu kurz kommt aber das historische Ambiente und Ensemble der Fachwerkhäuser ringsum, wie schon beim "postmodernen" Treppenanbau der Grundschule am Kump.
Es werden Gelder locker gemacht für eine neue Touristikzentrale, fürs Bürgerhaus der Kernstadt und für ein durchaus im jetzigen Stil erhaltenswerten Strandbad am Twistesee, halt an Stellen wo der vermeintliche Hauptandrang der Touristen stattfindet. Thema Laternen: In der großen Allee wurden "unmoderne" oder nicht mehr zeitgemäße Leuchten abgebaut und durch neue ersetzt. Nach der Notwendigkeit wurde da wahrscheinlich auch keiner gefragt.
In den "abgelegenen" Ortsteilen, wird hingegen an allem gespart. Da gibt es nicht mal plötzlich einen Topf, zum Beispiel mit Landesmitteln, die man einfach mal verprassen kann.
Wenigstens haben die Landauer an ihren Häusern meist eine passende Beleuchtung angebracht.
Bürgerreporter:in:R. B. aus Bad Arolsen |
4 Kommentare
Notwendig waren die neuen Laternen in der Großen Allee in Arolsen offenbar durchaus, denn die alten Modelle waren ursprünglich gar nicht für einen solchen Standort gedacht. Man konnte offenbar schon mit einem Fußtritt dafür sorgen, dass sie nicht mehr brennen, was wieder und wieder und wieder vorkam...
...man weiß ja als "normaler Bürger" nicht jede Einzelheit, das mit dem "Laterne austreten" hatte ich schon gehört.
Ich find halt, zum Beispiel das die neu gemachte Hinterstrasse, wo dann auch der zentrale Teil an der Schule gepflastert wurde, um dem historischen Ambiente ein wenig mehr gerecht zu werden, nicht wirklich mit den angedachten neuen Straßenlaternen korrespondiert...
Es stellt sich die Frage nach dem warum, das Mehr-Geld fürs Pflastern hätte man dann ja auch sparen können.
Fakt ist: die alten Lampen sind fertig und müssen weg, aber die Neuen sind für Landau nicht gerade eine optische Bereicherung.
Der historische Stadtkern ist schließlich das Aushängeschild, womit wir für unsere Stadt werben!
Mir gefallen sie sogar ganz gut, die neuen Lampen. Ich finde, es ist ein guter Kompromiss zwischen schlicht und ansehnlich. Besser in jedem Fall, als die alten. Und das Prinzip ganz (historisch) oder gar nicht mit Blick auf die Pflasterung an der Schule kann ja aus Kostengründen kaum gelten. Wir sollten froh sein über alles, was bei der finanziell angespannten Lage im Haushalt überhaupt möglich ist.
Was die Fördertöpfe angeht, so werden die neuen Lampen ja gerade wegen eines solchen Topfes möglich. Ohne das würden die alten wohl noch länger stehen bleiben.