Ein fotografischer Morgenspaziergang:
Zeche Consolidation (Consol) in Gelsenkirchen-Bismarck
Die Zeche Consolidation oder verkürzt „Consol“ war ein Steinkohlen-Bergwerk in Gelsenkirchen. Heute stehen die Anlagen unter Denkmalschutz bzw. werden gewerblich oder kulturell genutzt
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Die Gelände Schacht 1/6 und 2/7 sind komplett in Gewerbenutzung übergegangen. Die Förderanlagen über Schacht 4 und 9 sind auf dem Gelände 3/4/9 erhalten geblieben. Das Lüftergebäude und das Maschinenhaus Schacht 4 sowie der Förderturm werden kulturell genutzt (Consol-Theater, Musikprobenzentrum C4). Für die Freiflächen auf diesem Gelände bemüht man sich um weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Schacht Consolidation 8 ist als annähernd komplette Anlage erhalten. Der Malakowturm über Schacht Unser Fritz 1 blieb als Denkmal erhalten. Das umgebende Gelände der Anlage Schacht 1/4 wurde rekultiviert. Die Anlage Pluto 3/4/7 mit dem Doppelstrebengerüst über dem Schacht 3 wird noch von der DSK genutzt. Dort ist der Bau einer forensischen Haftanstalt erfolgt.
Der Betrieb von Schacht 8 als Wetterschacht endete 1981, die Anlage wurde unter Denkmalschutz gestellt. Nach Sanierung und Erweiterung um einen Glaskubus, entworfen durch die Architekten Pfeiffer und Ellermann, folgte 1996 die Eröffnung als Galerie Architektur und Arbeit Gelsenkirchen GAAG. Seit Oktober 2002 wird die Ausstellungshalle unter dem Namen „stadtbauraum“ vom Europäischen Haus der Stadtkultur im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW betrieben.
Die Ausstellungen, Debatten und Vorträge sind insbesondere an den interessierten Bürger gerichtet.
Nahe der ehemaligen Zeche liegt die unterirdische Station Bergwerk Consolidation, die von der Linie 301 der Bogestra angefahren wird.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Consolidation (gekürzt und umformuliert)
Meine Fotos zeigen ausschließlich die ehemaligen Anlagen der Zeche Consol in Gelsenkirchen-Bismarck.
Bürgerreporter:in:Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen |
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