Bahnpostkollegen aus Hannover und Kassel besuchen gemeinsam
das Schloss Wilhelmsthal mit Landschaftsgarten in Calden bei Kassel.
Prospekt des Schlosses mit Detail aus dem Papageienzimmer. (Bild: privat)
Bahnpostsenioren besuchten gemeisam mit den Kasseler Kollegen
das Barockschloss Wilhelmsthal mit seinem Landschaftsgarten bei Calden.
Der Vergnügungsausschuss der Fahrervereinigung beim ehemaligem
BPA Hannover, hatte gemeinsam mit den Kasselanern unter der Leitung,
des Kollegen Deppenmeyer, wieder gut geplant und diese Fahrt ausgearbeitet.
Wir fuhren mit einem Bus zum Schlosshotel, gegenüber dem Schlosspark,
wo wir vorzüglich bewirtet wurden. Mittagsbuffet und nach der
Schlossbesichtigung, Kaffee und Kuchen, waren ausserordentlich gut.
Das Schloss Wilhelmsthal befindet sich etwa 9. Kilometer nördlich
vom Herkules entfernt. Dieses herrliche Lust- und Jagdschloss
wurde vom späterem Landgrafen Wilhelm VIII von 1747 bis 1761,
erbaut. Es ist ein in Spätbarock gehaltenes Gesamtkunstwerk.
Die besten Künstler dieser Zeit, darunter der berümte Hofmaler,
Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (70. Ölgemälde) schufen dieses
„Gesamtkunstwerk”, das sogar Bonaparte bewohnte.
Es sind 4. große Wohnungen prunkvoll (Hohe Decken 5. bis 6. m.)
mit großen Speisesälen erbaut worden, die mit kostbaren Stoffen aus
Lyoner Seide, Seidentapeten, Lackmalereien und Kaminen,
ausgestattet wurden.. Bewundernswert sind die Wände und Türen,
die mit im Detail aus Vollholz ausgearbeiteten Schnitzarbeiten
und die mit Blattgold überzogenen Tier- und Pflanzen- Nachbildungen.
Die Leibdiener schliefen in der „Kiste”, die Zofe hatte ein Bett.
Die Toilettenkiste mußte im Winter von einem Diener angewärmt werden.
Diese gemeinsame Fahrt mit vielen Erinnerungsgesprächen der Kollegen,
war gut geplant und wurde durch wunderbares Wetter und freie Autobahn.
Bürgerreporter:in:Jürgen Bruns aus Lehrte |
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