"Die Taufe des Afrikaners" - Kinderbibeltag in Ellgau
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- In diesem Bildausschnitt lesen Philippus und der "Afrikaner" in der Heiligen Schrift.
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Die Taufe des Afrikaners"
Weit über 100 Buben und Mädchen besuchten am unterrichtsfreien Buß- und Bettag den Kinderbibeltag in Ellgau. Das Thema des bereits zur Tradition gewordenen Bibeltages lautete "Die Taufe des Afrikaners". In einem szenischen Spiel zeigten Kinder und Jugendliche, wie sich "der Afrikaner" aufmacht, um den wahren "Schatz" zu finden. Er könnte glücklich sein, es geht ihm gut, aber es reicht ihm nicht. So reist er ins weite Jerusalem, ist dort aber zunächst enttäuscht, weil ihm der Eintritt in den Tempel verwehrt wird. Traurig macht er sich auf den Rückweg. Dort lernt er Philippus kennen, der ihm von Gott erzählt, der ihn sogar tauft. Jetzt ist "der Afrikaner" zufrieden, er hat seinen SCHATZ in GOTT gefunden. Die Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 7. Jahrgangsstufe setzten sich am Nachmittag in neun Gruppen mit der Thematik intensiv auseinander. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in der gemeinsamen Andacht. Für die musikalische Umrahmung zeigten sich Ulrike Heindl mit ihren Flötenkindern, Marlies Landherr und Silke Hirschbeck verantwortlich. Pfarrer Franz Walden erläuterte in seiner kurzen, aber prägnanten Ansprache noch einmal die Bedeutung der Taufe - wir gehören dadurch zu Christus. Nach dem Besprengen mit Weihwasser durch den Priester sangen verschiedene Kinder das Tauflied "Ich heiße ........... und ich bin getauft". Mit dem hebräischen Lied "Schalom chaverim" endete ein langer, aber auch ein schöner Tag, der den Kindern dank einer sehr guten Vorbereitung noch lange im Gedächtnis haften bleiben wird.
Bürgerreporter:in:Rosmarie Gumpp aus Ellgau |
3 Kommentare
ein wunderschönes thema.
wie du es beschrieben hast auch gut angenommen
herzliche grüße
und ein schönes we!
Liebe Rosmarie, diesen Kinderbibeltag hast du wunderschön geschildert.
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
Erika
Ich nehme mal an daß die Kinder von der Zwangsbekehrung vieler Afrikaner dabei nichts gehört haben - denn diese waren ja meist mit ihrem Glauben ganz zufrieden bis die weissen Gäste ihnen klarmachten daß sie den falschen Glauben hätten - und die Früchte ihrer Arbeit ihnen von nun an auch nicht mehr gehörten.
Viele dieser "Beglückten" durften dann ja auch nach einer interessanten Schiffsreise die Heimatländer der "Beglücker" kennenlernen und dort für sie arbeiten.
Noch bis Heute sind andersfarbige Menschen für viele Weisse Menschen zweiter Klasse - wenn überhaupt.
Aber sowas würde die kleinen Seelen natürlich viel zu sehr belasten und gehört selbstverfreilich nicht in einen Gottesdienst....