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Der ZORNIGE Landmann - oder - macht FASTEN aggressiv? Eine HORROR-Begegnung im Donauried

  • Monster-Reifen: Begegnung der eher unheimlichen Art (Bild ähnlich)
  • hochgeladen von Vuolfkanc Brugger

Wirtschaftskrise - Finanzkrise - die ganze Ökonomie ein einziger Scherbenhaufen - leidet jetzt auch der Agrarökonom im Donauried unter dem massiven Druck der Verhältnisse, so dass Agressivität aus ihm herausbricht und er Attacken gegen einen harmlosen Radfahrer führt?

Ein vorösterlicher Besuch des Donauriedes und der Dillinger Seenplatte mit dem umweltfreundlichen Fahrrad zeigte am Karsamstag, dass offenbar nur wenige Millimeter unter dem Scheitel die überhitzte und höchst komprimierte Magma brodelt und nur ein kleiner Auslöser genügt, um sich in einer gewaltigen Eruption Raum und Erleichterung zu verschaffen und in einer sengenden Glut alles, was sich in der Umgebung befindet und nicht fliehen kann, zu vernichten oder zumindest reichlich zu beschädigen.

Wir berichten von einem typischen David-Goliath-Problem. Ganz im Gegensatz zur gerade in dieser Zeit (Ostern) propagierten Lebensmaxime von "Schalom" [éÜÕÝ], "Salam" [3 D E] und "Friede" scheint ein Zusammentreffen von Radler und Landwirt auf enger Teerstraße zu einem höchsteruptiven Kulminationspunkt geführt zu haben. Wenige 10 Minuten später wäre alles gewesen wie vorher, ohne testosterongeschwängerte Luft, ohne Drohungen, wildes Geschrei, Beschimpfungen, Angst, Herzrasen und wilde Flucht.

Es wäre so gewesen wie kurz vor dem Zwischenfall, vor dem Zusammentreffen des radfahrenden, friedliebenden Mitbürgers und des Landmannes hoch oben in der Führerkabine seines ultramodernen, ultrahohen und ultrabreiten Monster-Treckers mit den gewaltigen, mannshohen, brutal wirkenden, alles zermalmenden Reifen,

als die Buchfinken im Waldeshain und die Lerchen über der freien Flur ihr liebliches Lied trällerten,

als ein Hase gemütlich und angstfrei über die Scholle hoppelte und im nahen Wald verschwand,

als fröhliche Angler aus dem Baden-Württembergischen sich an den Weihern im Donauried auf ein herrlich warmes und sonniges Osterwochenende vorbereiteten,

als Golfer ambitioniert ihr Eisen schwingend ihr Handicap auf dem Dillinger Golfplatz verbesserten,

als sich fröhliche und glückliche Menschen einen urlaubsähnlichen Sonnenbrand an den Gewässern unserer herrlichen Dillinger Seenplatte holten,

als sich die Nüstern der frühlingsbeschwingten Radfahrer weiteten, weil sie sich, dem Duft frischgebackener Pizza folgend, Luigis "Klein-Sizilien" näherten, der neu eröffneten Freiluft-Pizzeria zwischen den Seen im Weisinger Seengebiet.

Man kennt die unvergleichlich derben Worte, mit Zeichen symbolisiert, aus Sprechblasen der Asterix-Hefte, die hier jedoch aus Copyright-Gründen nicht wiedergegeben werden konnten. Nichts von dem ist hart genug im Vergleich mit den Wutschreien des Landmannes: Folgende Worte wurden in die von Lerchengesang und Bienengesumm geschwängerte, fast schon göttlich zu nennende, österliche Freuden verheißende Frühlingsluft gegeifert (ob er Schaum vorm Mund hatte, konnte man nicht erkennen):

"Komm her!!" (so wie der Landmann den Fremden auf dem Rad schreit man keinen Hund an)

"Das ist mein Arbeitsplatz" (womit er wohl die von der Allgemeinheit bezuschusste Teerstraße meinte)

"Das ist kein Fahrradweg" (selbiges Teilstück einer Teerstraße meinend, die die direkte Verbindung von Dillingen über die Donaubrücke zum Golfplatz / NusserAlm darstellt).

--- Fortsetzung folgt ----

Dieser Artikel und die Art seines Entstehens ist nicht unbedingt ein Novum in der Geschichte von MyHeimat. Derartige Technik beim Schreiben eines Artikels wurde von der Dillinger Bürgerreporterin B. Schöllhorn zum ersten Mal eingesetzt. Deshalb gebührt ihr das Lob der ersten Tat.

Daher wird auch dieser Artikel (offiziell LBL = little-by-little) unter den Augen der Öffentlichkeit weitergeschrieben, redigiert und einer Vollendung zugeführt, wenn die Krise es zulässt. Möglicherweise findet der Schreiber des Artikels sogar noch das ein oder andere Foto zur Illustration der dramatischen Ereignisse an jenem denkwürdigen Karsamstag, einen Tag vor der Feier der Auferstehung des Herrn und dem Ende der Fastenzeit, die - vermutlich - mindestens ein Opfer im Donauried zu beklagen hat.

Eine Wesensart der LBL-Methode zeigt sich darin, dass Artikel bis zur Vollendung (nicht "Verendung") einem steten Wandel unterworfen sind. Daher bitte ich Artikel- und Themenhunter der "Zeit", von "Spiegel", "Focus" und dem "Katholischen Kirchenblatt" sowie "Time" und "Newsweek", sich etwas zu gedulden, bis der Artikel so weit vor- und zubereitet wurde, damit er druckreif ist. Gleiches gilt für Herrn Juan-Carlos Oliver-Vollmer von der Dillinger MyHeimat-Redaktion, der natürlich wie immer Vorrang vor den genannten Magazinen hat, aber dem dennoch auch hier ein wenig Geduld angeraten wird, denn gut Ding will Weile haben - und umgekehrt.

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Ein weiterer Beitrag aus der Reihe "MomentMal"
http://www.myheimat.de/tag/momentmal/

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35 Kommentare

... finde ich voll in Ordnung. Hier geht es gesittet, ja sogar höflich zu. Wenn das Wort "bitte" im Spiel ist, kann ja so viel auch nicht schief gehen, oder?

Wenn ich es richtig sehe, wird hier sogar Unfällen vorgebeugt. Weiter so!

Das erste was ein Bauer seinem neugeborenen Sohn gönnt ist ein Ziegelstein. Diesen legt er auf die kleine Brust damit sein kleiner Sohn das stöhnen lernt.

Wir leben hier in einer Gegend, wo fast jeder einen Landwirt als Vater, Großvater usw. hat. Heutzutage gibt es aber nur noch wenige hauptberufliche Landwirte bei uns im Dorf.

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