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Applaus für erfolgreiche Bombenräumung in Langenhagen

  • Kleine Besprechung vor einer Betreuungsstelle
  • Foto: Christian Elsner
  • hochgeladen von Timo Brüning

Bei der Bombenräumung am gestrigen Sonntag waren über 250 Johanniter im Einsatz, um zwei Alten- und Pflegeheime, eine Altenwohnanlage und ein Behindertenwohnheim zu evakuieren und alle nichtgehfähigen Personen zu eigens eingerichteten Sammelstellen zu befördern. Außerdem übernahmen sie die Einrichtung und den Betrieb der Notunterkünfte inklusive der Verpflegung der Evakuierten und der ca. 1200 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW, Kommune und Johannitern.

Wunstorf/Langenhagen. Ein Großaufgebot der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) unter der Leitung des Regionalbereitschaftsführers Tim Heinrich, Dienststellenleiter des Nordhannoverschen Ortsverbandes (Langenhagen), war heute bei der Evakuierung vor Ort: vom San-Helfer über den Rettungsassistenten bis zum Notarzt unterstützten die Johanniter die Stadt Langenhagen bei der erfolgreichen Entschärfung von sechs Fünfzentner-Fliegerbomben durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Zentralen Polizeidirektion Hannover.

Aus Wunstorf nahmen über 60 Helferinnen und Helfer an diesem Großeinsatz teil. Mit 16 Einsatzwagen, zwei Feldküchen und einem Aggregat unterstützten die Ehrenamtlichen aus Wunstorf die Kollegen in Langenhagen.

Bereits am Sonntagmorgen um 4:30 Uhr begann der Tag für die Küchencrew: Unter der Leitung von vier Küchenchefs belegten die ehrenamtlichen Helfer im „Fließband-Verfahren“ Brote und bereiteten Eintopf, Kaffee und Tee und stellten 1200 Frühstückspakete sowie Mittag- und Abendessen für die Einsatzkräfte her.

Der Einsatzleitwagen der Wunstorfer fungierte als Abschnittsleitung für die sechs Betreuungsstellen. Rettungswagen und Krankenwagen beteiligten sich an der Evakuierung und das Personal der Betreuungsgruppe beteiligte sich an der Einrichtung der Schule und versorgte dort die Bevölkerung.

Auch für die Jüngsten wurde gesorgt: Unter der Leitung der Wunstorfer Helferin Christin Friedrichs, einer Kinderkrankenschwester und Jugendgruppenleiterin, übernahm die Johanniter Jugend die Kinderbetreuung im Schulzentrum Langenhagen.

Insgesamt 90 Einsatzfahrzeuge der JUH vom Rettungs-, Kranken- bzw. Behindertentransportwagen bis zum Abrollcontainer als mobile Sanitätsstation waren unterwegs, darunter 55 allein für die Evakuierung.

„Wir bedanken uns bei den Johannitern für die großartige Unterstützung bei der heutigen Evakuierung, sie haben wesentlich zum reibungslosen Ablauf beigetragen“, lobte Friedhelm Fischer, Bürgermeister der Stadt Langenhagen, den Einsatz aller Einsatzkräfte.

  • Kleine Besprechung vor einer Betreuungsstelle
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  • Entschärfer mit den Bomben
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  • Blick in eine noch leere Betreuungsstelle
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  • Bild 3 / 3

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2 Kommentare

Guten Bericht über den Einsatz der freiwilligen Helfer. Wenn man bedenkt, dass solche Einsätze zu einen großen Belastung für Geist und Körper führen, dann "Hut ab"!

Toll, das es solche Spezialisten gibt. So wie ich mal gehört habe, haben diese Leute noch Jahrzehnte zu tun. Mehrere hunderttausend Tonnen Sprengstoff ruhen in Deutschland und warten auf ihre Entschärfung.

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