HEIMATGESCHICHTE: "... der Brunnenbachstein - vergessen ist er noch nicht!"
niemand für das alte Naturdenkmal, welches augenscheinlich den ursprünglichen Verlauf des "Brunnenbaches" dokumentierte, interessiert oder sich gar zuständig gefühlt. Bist dann in den 80-ziger Jahren die Stadt Königsbrunn unter Bürgermeister Adam Metzner die Initiative ergriff und Maßnahmen einleitete, um den Stein zu erhalten. Grünes Licht, Genehmigung sowie Unterstützung bekam Königsbrunn dann auch von der Stadt bzw. Staatsforstverwaltung Augburg (Grundstückseigner). Der Stein sollte einen "Ehrenplatz" erhalten.
So ließ man vom bekannten Königsbrunner Steinmetzmeister, Heinz Rubesch (verst.), eine "Kopie" anfertigen und stellte diese dann unmittelbar am Originalstandort auf. Auch ein KFZ-Parkplatz wurde beim Stein angelegt.
Der Originalstein verblieb dankesweise als Leihgabe in Königsbrunn und ist Rathausfoyer zu besichtigen.
Nun scheint mir allerdings, dass der "Ursprungsstandort" des Gedenksteines im Laufe der Zeit wieder etwas in "Vergessenheit" geraten ist.
Ich meine fast, eine "Nachbesserung" der Platzgestaltung, ein "gestrüpp- und zaunfreier" Zugang sowie eine aufklärende Hinweisetafel, würde nach so vielen Jahren, das "geschichtsträchtige" Denkmal wieder etwas aufwerten und in den Blickpunkt rücken. Auch wenn es "nur" eine Kopie ist.
(Wilfried Bauer, Königsbrunn)
Endlich. habe ein Jahr nach dem Standort des Gedenksteins gesucht.
Kannte nur den Hinweis "südlichster Zipfel der Augsburger Flur".
War sogar schon vor Ort, konnte ihn aber nicht finden.
Jetzt wirds klappen, danke Herr Bauer.