Süppchen vom Hokkaido-Kürbis mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen
Bunt werden die Blätter an den Bäumen und Sträuchern. Manchmal lässt uns ein kräftiger Windstoß frösteln. Die Tage werden kürzer und der Sommer verabschiedet sich leise aber bestimmt und öffnet dem Herbst die Tore. Herbstzeit ist auch Kürbiszeit. Mit einem leckeren Creme-Süppchen aus diesem ganz besonderen Gemüse lässt sich der Herbst auch lukullisch erwarten.
Zutaten:
1 Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 EL Butter
1/4 bis 1/2 l Wasser
4 Scheiben Ingwer
etwas Gemüsebrühe
Zubereitung:
Kürbis gründlich waschen, halbieren, entkernen. Kürbishälften Schale in Würfel schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und würfeln. Von der Ingwerwurzel 4 Scheiben schneiden. In einem Topf 1 EL Butter schmelzen und darin die Zwiebel mit dem Ingwer helbraun anrösten. Die Kürbiswürfel dazu geben, mit 1/2 l Wasser aufgießen, ca. 1 EL Gemüsebrühe zugeben, umrühren und ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt simmern lassen.
Nach dem Kochen die Ingwerscheiben entfernen, den weich gekochten Kürbis pürieren und nach eigenem Geschmack abschmecken. Das Süppchen im Teller mit Kürbiskernöl und den gerösteten Kürbiskernen dekorativ anrichten.
Aber holla! Da geht ja die Post ab hier :) Ihr möchtet, dass wir uns in eine aus unserer Sicht themenverfehlte Dikussion über den Zustand einer künftigen Werkstatt (Küche) einklinken – bitte sehr: In unserer Küche wird gekocht. Wir haben 14 Steckdosen in der Küche und stellen immer wieder fest, das noch mindestens fünf fehlen. Unsere Küche ist praktisch , alles ist durch die Aufstellung in U-Form auf kürzestem Weg zu erreichen. Der Herd steht sinnvollerweise nicht neben dem Kühlschrank und wer in der Küche Klicklaminat verlegt, will in diesen Räumlichkeiten sicher kein Kochhandwerk ausüben.
Für den Kürbissuppenbeitrag haben wir
bei einem Outdoor-Fototermin an einem Kürbisstand das beste Licht für die Fotos abgewartet,
uns anschließend in die Küche gestellt und eine Bilderserie von der Vorbereitung und Zubereitung der Suppe gemacht
den Tisch fotogerecht dekoriert
das Bildmaterial ausgewertet und bearbeitet,
den Artikel geschrieben und nach myheimat hochgeladen.
Zeitaufwand für den Beitrag: knapp 3 Stunden
Nach dem Beitrag haben wir bereits für weitere sieben Beiträge ca. 2500 Fotos gemacht (z.B. Friedberger Halbmarathon) und die Veröffentlichung vorbereitet. Daneben noch die bisher fünf Beiträge "Sommerbilder 2011 – unterwegs in Deutschland" online gestellt. Nicht aus dem Bedürfnis nach Mitleid schreibe ich diese Zeilen sondern um klar zu stellen, was Sabina und ich unter dieser Plattform verstehen. Und – last not least: Nachdem auch der schlechteste Beitrag mit den schlechtesten Fotos immer noch Lob erntet, anstatt dass mal jemand schreibt, was er wirklich sieht, nach dem es den Lesern hier völlig egal ist, an welchen Bäumen Zwetschgen wachsen (Ausnahme Kirsten), ist uns das "Machen" von Beiträgen lieber als die Diskussion.
Beste Grüße
Sabina und Franz