Ein Fehlgriff kann tödlich sein.

Bei meinen letzten Exkursionen dokumentierte ich mit einer Seelenruhe ein Männchen der kleinen Pechlibelle (Ischnura pumilio). Plötzlich flog sie auf, schnappte sich ein Männchen der Blauen Federlibelle(Platycnemis pennipes) und wollte ihn zur Kopula zwingen. Das Männchen der Blauen Federlibelle war so schwer, dass beide ins Wasser fielen. In Sekundenbruchteilen tauchte ein Wasserfrosch wie aus dem nichts auf und fraß beide Libellen auf. So schnell wie der Frosch gekommen war so schnell verschwand er auch wieder. Das ganze dauerte nur wenige Sekunden.

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2 Kommentare

Lustiger Bericht über Mutter Naturs schwarzem Humor ;)

Hallo Norbert,

da hattest Du mal wieder eine spannende Szene vor der Kamera.

Einen solchen „Irrtum“ einer Kleinen Pechlibelle konnte ich selbst noch nicht beobachten.

Im Allgemeinen sind derartige Fehlgriffe jedoch an der Tagesordnung. Das dieses Techtelmechtel für beide im Maul eines Frosches endete, hat mit einem Fehlgriff als solchem eher nichts zu tun.

Hier hatte die Kleine Pechlibelle inklusive ihres „falschen“ Partners einfach Pech.

Liebe Grüße,

Willi

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