Ist das etwa der neue Mülleimer?

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Auf dem Skulpturenweg in Gemünden an der Wohra entlang, habe ich diesen
"Schrottvogel" entdeckt. Ralf Zoll hat ihn aus ausrangierten alten Geräten zusammengebaut. Leider musste ich feststellen, dass er zweckentfremdet wurde. Im Inneren des ehemaligen Zementrührers befand sich jede Menge Müll. Es gibt doch immer wieder Menschen, die keine Achtung vor solchen Kunstwerken haben und sie deshalb auch nicht respektieren, deshalb muss man sie doch nicht gleich mit Müll vollstopfen!

Das nächste Kunstwerk, einige Meter weiter, sah ich auf einem Baum.
Es war die von Norbert Möbus gebaute "Röhrenschlange". Aus Kunststoffrohre
hat er diese Figur gestaltet. Da sie doch ziemlich hoch im Baum sich befand, konnte sie zum Glück von "Verunstaltern " nicht so leicht erreicht werden.

Auf diesem Skulpturenweg gibt es noch mehrere solche Kunstwerke zu bestaunen.
Ich konnte nur leider nicht mehr weiter fotografieren, meine Finger spürte ich trotz Handschuhe von der eisigen Kälte nicht mehr.

Bürgerreporter:in:

Friederike Haack aus Marburg

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18 Kommentare

Bürgerreporter:in
Friederike Haack aus Marburg
am 10.02.2012 um 15:45

da gebe ich Dir vollkommen Recht!!!

Bürgerreporter:in
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen
am 10.02.2012 um 16:16

Einigkeit - freu :)

Bürgerreporter:in
Walter Wormsbächer aus Marburg
am 11.03.2012 um 23:06

Bei manchen Schrottfiguren kann man nicht einmal ekennen, was das darstellen soll. Bei dem Schrottvogel kann man wenigstens noch erkennen, dass es ein Vogel sein soll. Mir persönlich gehen die heutigen Kunstbegriffe etwas zu weit.
Ich habe mir Schweißen an Hand eines Buches selbst beigebracht und habe dann die daraus gewonnen Fähigkeit für nützlichere Dinge angewandt. Die waren dann immerhin zu gebrauchen. Aber ich habe nie daran gedacht, z. B. ein zusammengeschweistes Wäschetrockendach als Kunst zu deklarieren, obwohl das für mich - als Bürokraten - schon Kunst war, das zustande zu bringen.
Aber was du alles mit Fleiß und Ausdauer so aufstöberst, das ist schon Kunst im Sinne von Können, insbesondere "einen Blick dafür" zu haben".