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Das Ehrenamt ist unbezahlbar
Oberbürgermeister Gerhard Jauernig zeichnet 3 verdiente Bürger aus

  • Stolze Gesichter nach der Ehrung im Sparkassensaal: Mit der Plakette in Gold wurde Joachim Tillmann (1.v.links) ausgezeichnet, Regina Kirchhof (2. V. links) und Gisela Eisenkolb (rechts) erhielten die Plakette in Silber von Oberbürgermeister Gerhard Jauering
  • Foto: Monika Rudolph
  • hochgeladen von Madlen Ellmenreich

Günzburg. Drei verdiente Persönlichkeiten hat Oberbürgermeister Gerhard Jauernig mit dem Ehrenamtspreis der Großen Kreisstadt Günzburg ausgezeichnet. Für ihr beispielgebendes Engagement erhielten Regina Kirchhof und Gisela Eisenkolb jeweils die Plakette in Silber. Joachim Tillmann von der Kaiserlich Königlich privilegierten Schützengesellschaft Günzburg e.V. erhielt die Plakette in Gold.

Mit einer Feierstunde im Sparkassensaal würdigte die Stadt Günzburg nach zwei Jahren wieder Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit seit mindestens zehn Jahren sich nachhaltig um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Grundlage dafür ist der 2015 eingeführte Ehrenamtspreis, mit dem der Stadtrat ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger würdigt.
An drei Persönlichkeiten hat der Hauptausschuss dieses Jahr den Preis vergeben. Zweimal in Silber, einmal in Gold. „Diese Würdigung liegt mir besonders am Herzen“, betonte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Denn das Ehrenamt sei „die Seele der Demokratie“, zitierte Jauernig den Münchner Soziologen Ulrich Beck. Jauernig erinnerte an die Hochwasserkattaststrophe in Günzburg, die ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen bei den Blaulichtorganisationen, aber auch vieler Freiwilliger aus der Bevölkerung nicht zu meistern gewesen wäre. „Ehrenamt ist viel mehr als ein Lichtblick. Wir sind auf das Ehrenamt angewiesen, wenn wir unsere Lebensqualität und Sicherheit weiterhin behalten wollen“, so der Oberbürgermeister. Sein Dank galt der aktiven Stadtgesellschaft Günzburg.
„Das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unseren 240 Vereinen macht mich stolz. Und ich bin überzeugt, dass der Geist, für andere ganz uneigennützig da sein zu wollen, immer wieder Menschen anstecken wird. Allen, die sich engagieren und dafür offen sind, meinen herzlichsten Dank.“

Der Ehrenamtspreis in Gold wurde in diesem Jahr nur an eine Person verliehen und geht an Joachim Tillmann aus Günzburg. Der 1. Schützenmeister der Kaiserlich Königlich privilegierten Schützengesellschaft Günzburg e.V. ist seit 1992 in verschiedenen leitenden Funktionen des Vereins. Ihm ist es gelungen die Historie zu bewahren, zu pflegen und die Zukunft der Schützen mit einer modernen Weiterentwicklung zu sichern. „Herr Tillmann ist der langjährige Motor der Schützengesellschaft, der es versteht Ziele zu setzen,
Begeisterung zu wecken und sie gemeinsam Zug um Zug zu realisieren“, so Jauernig.

Ihm sei es auch zu verdanken, dass die Schießstätte sowohl technisch als auch von den Angeboten „gut im Schuss“ und zeitgemäß ist. Auch der Pflege der Vereinsgeschichte widmet er ein großes Augenmerk. In die Amtszeit von Joachim Tillmann fällt die Wiederentdeckung der Kaiserlichen Privilegierung und deren 250. Jubiläum. Ebenso geht die Einrichtung des „Historischen Magazins“ 2016 auf seine Initiative und Unterstützung zurück. Für diese Lebensleistung von über 20 Jahren ehrenamtliche Tätigkeit überreichte ihm Gerhard Jauernig die Plakette in Gold. „Sie haben sich in außergewöhnlicher Art und Weise für sportliche und kulturelle Bereiche in sehr hohem Maße verdient gemacht. Ihr Engagement ist beispielgebend und nachhaltig“.

Die Plakette in Silber, die für mindestens zehn Jahre im Ehrenamt verliehen wird, erhielten Regina Kirchhof aus Günzburg und Gisela Eisenkolb aus Wasserburg. Regina Kirchhof wurde mit dem Preis für ihr 14-jähriges Engagement in Leinheim geehrt, wo sie ganzjährig Seniorennachmittage „voller Elan“ passend zur Jahreszeit organisiert und gestaltet. „Sie schenken Lebensfreude und Geselligkeit, was gerade im zunehmenden Alter von großer Bedeutung ist. Sie sind mit ihrer Arbeit aus Leinheim nicht mehr wegzudenken“, lobte
Jauernig.

Mit Gisela Eisenkolb erhielt ebenfalls eine sehr rührige Frau die Auszeichnung in Silber für ihr ehrenamtliches Wirken „in und für Wasserburg“. „Sie kennt jeder, weil sie so viele Dinge für den Stadtteil übernehmen“, so Jauernig. Ob Nachwuchsförderung in der örtlichen Wehr, Brauchtumsfeste oder Seniorennachmittag – Gisela Eisenkolb ist zur Stelle und übernimmt einzelne Aufgaben oder auch die komplette Organisation. „Auf Sie gehen auch der Weihnachtsmarkt rund um die Kirche und ganz besonders die Adventsfensteraktion in der Vorweihnachtszeit in Wasserburg zurück. Damit bringen sie nicht nur die Häuser zum Leuchten, sondern auch die Herzen der Menschen“, dankte der Oberbürgermeister ihr.

PM: Stadt Günzburg

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