Die Alte Taufe im Deister,
- Der Stein scheint geglättet worden zu sein.
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früher auch Wolfs-oder Heidentaufe genannt, liegt wenige Meter vom Kammweg entfernt zwischen Nordmannsturm und Fernsehturm. Auf einem leicht abschüssigen und steinigen Weg treffen wir am vergangenen Sonntag bei schönstem Oktoberwetter keinen der überaus zahlreichen Wanderer am Quader aus Wealdensandstein an. Er hat eine Kantenlänge von ungefähr 3 Metern und auf der Oberseite befindet sich eine tiefe, mit Wasser gefüllte Mulde, die einem Taufbecken gleicht. Es bestehen Vermutungen, dass es sich hier um eine germanische Opferstätte oder eine christliche Taufstätte handeln könnte. Beweise gibt es bislang keine; Grabungen sind an dieser Stelle nicht erfolgt. Interessant in Bezug auf eine germanische Opferstätte ist das im Hannöverschen bekannte Sprichwort: " Über den Deister gehen", das soviel bedeutet wie verschwinden oder versterben.
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- Wassergefüllte Mulde mit kleinem Ablauf
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Interessant, sieht doch nach Bearbeitung durch Menschenhand aus!? Da könnten Umfelduntersuchungen vielleicht Beweis-Erfolge bringen?