Marler Heimatmuseum

Das Marler Heimatmuseum liegt direkt am Volkspark. Es ist auf drei Gebäude und einen kleinen Park aufgeteilt. Es zeigt eine hölzerne Wassermühle und viele historische Gegenstände wie Kleidung, Arbeitsgeräte, Mobiliar und religiös-kirchliche Gebrauchsgegenstände.

Ich besuche das Museum an einem Sonntag im März 2010. Das Gebäude, das die Entwicklung Marls vom Dorf zur Stadt zeigen soll, kann ich mir an diesem Tag nicht ansehen. Es ist verschlossen und ein Hund, der bellend im Fenster erscheint, hält Wache.

Doch nicht nur die verschlossene Tür hinterläßt einen schlechten Eindruck. Als Besucher lerne ich weder die Geschichte der westfälischen Ruhrgebietsstadt noch die Lebensumstände ihrer Menschen kennen. Weder Tafeln noch bedrucktes Papier vermittelt irgendwelche Informationen. Es ist nicht ersichtlich, nach welchen Kriterien die Sammlung zusammengestellt wurde. Und von modernen Präsentationsformen wie Hörstationen, Filme / Videos, computerunterstützte Wissensvermittlung oder anderem scheint hier auch noch niemand etwas gehört zu haben. In der vorliegenden Form ist das Museum jedenfalls keinen Besuch wert.

Bürgerreporter:in:

Andreas Rüdig aus Duisburg

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