Mein Beitrag zu Uri Geller: Yes we can
Da läuft an einem Samstag zur besten Sendezeit auf dem Dokumentationssender PRO7 eine Show, bei welcher Uri Geller Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen will. Das freut jeden der an UFOs und kleine grüne Männchen glaubt. Da es leider keine Comedy im Fernsehen gab, habe ich mir als Ausgleich das Uri-Geller-Spektakel angeschaut. Pro7 hatte extra eine Hotline eingerichtet, wo Leute die etwas Außergewöhnliches erlebt haben für 49 Cent die Minute anrufen konnten. Die Nachrichten für die Außerirdischen wurden per Händchenhalten der Bewohner Deutschlands, Österreichs und der Schweiz ins All geschickt. Ein Mann berichtete unter Hypnose über seine Vergangenheit und seine Frau, welche er in einem Raumschiff (von Aliens natürlich) kennengelernt haben soll. Doch die Aliens antworteten nicht, auch nicht nachdem die folgenden Sendungen um 30 Minuten verschoben wurden – echt bitter für den Supermagier Uri Geller.
Doch es besteht Hoffnung. Da die ferne Galaxis (übrigens mit Kakaostraße) ja ziemlich weit entfernt ist, braucht die Nachricht auch ein bisschen – so ungefähr 10 Millionen Jahre. Sollte Uri Geller nach einem spektakulären Zaubertrick (natürlich live bei Pro7) unendlich leben, könnte er die Antworten, welche in 20 Millionen Jahren ankommen, lesen (oder hören) – nur ein bisschen Geduld muss er haben.
Nachdem ich die ersten Uri Geller Phänomene verdaut hatte, habe ich mir meinen eigenen „Ins-All-Nachrichten-Schicker“ gebaut (kurz ASMS; siehe Bild). Ich habe es mit der Nachricht: „Yes we can“ versucht, vielleicht verstehen die Aliens ja kein Deutsch. Antwort habe ich leider nicht bekommen. Aber eins weiß ich jetzt schon! Ich bin nicht allein auf der Erde.
Zum Nachahmen empfohlen, warten auf Nachricht .... wie schreibst Du so richtig: 10 Mill. Jahre
Gut, dass ich diesen Quatsch nicht gesehen habe. Schade um die
Energie, nicht nur der Strom, sondern auch meine Eigene