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Gewürz- und Heilpflanze wieder entdeckt

Die Knoblauchrauke hat nichts mit Knoblauch zu tun. Sie gehört zu den Kreuzblütlern und ist mit Garten- und Brunnenkresse verwand. Ihren Namen hat die Knoblauchrauke von ihrem Geruch. Wenn man die Blätter verreibt, entsteht ein feiner Knoblauchduft. Im Mittelalter war sie fester Bestandteil der Küche und der Hausapotheke. Als Heilpflanze wurde sie gegen Insektenstiche, Atemwegserkrankungen und Asthma sowie bei der Wundbehandlung eingesetzt. Die geriebenen Blätter wurden als Breiumschlag auf den Insektenstich oder auf die Brust gebracht, um die Leiden zu lindern. Heute wird die Knoblauchrauke wieder in der Küche eingesetzt. Im Mittelalter, als die Gewürze noch für viele unerschwinglich waren, nutzte man die Knoblauchrauke als Würzmittel. Sie wurde und wird wieder roh verwendet, weil die Öle sich bei Hitze verflüchtigen. Als Paste oder Dip zum Grillfleisch oder in der Salatsoße kann die Knoblauchrauke ihren leicht scharfen Knoblauchgeschmack entfalten. Die Blüten sind auch essbar und eignen sich zur Deko z.B. Auf dem Kräuterquark.
Da die Pflanze genügsam ist, wächst sie fast überall. Die Knoblauchsrauke ist ein Stickstoffzeiger und eine Halbschattenpflanze und kommt meistens in Gesellschaft von Brennnessel vor. Schauen sie mal in den schattigen Bereichen in ihrem Garten nach, ob sie diese Pflanze finden. Bitte nicht aus der freien Natur entnehmen!
Kleines Rezept für euch.

Wildkräuterdipp

Junge Knoblauchrauke, Spitzwegerichblätter, Blüten der Zaunwicke, Schnittlauch, Salz und nur wenig Pfeffer, Olivenöl Quark und naturbelassener Joghurt.

Den Spitzwegerich und die Knoblauchrauke fein schneiden und dann mit etwas Olivenöl leicht andrücken, bis ein grober Brei entsteht. Den Quark und den Joghurt mit etwas Öl dem Salz und Pfeffer verrühren. Den Schnittlauch fein Schneiden. Alles zusammen Rühren. Zur Deko die Blüten der Zaunwicke vereinzeln und über den Kräuterquark geben. Ab in den Kühlschrank bis zum Servieren.

Schmeckt zu Grillfleisch oder Ofenkartoffeln.
Man kann natürlich auch einfach Kräuterbutter machen. Da hab ich das Video gefunden

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2 Kommentare

Klasse Bericht über diese Pflanze,werde gleich mal im Garten nachschauen.
Gruß Reinhold

Da kann man nur staunen,was heute alles aus der Natur gegriffen, eßbar ist.

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