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Der Frankenweg - Meine Wandertour 2015 - 1. Tag, Samstag 27.06.15

Der Frankenweg – von Blankenstein bis Harburg
oder
Die Unvollendete

Nach einigen Jakobswegen und der Trassenwanderung 2014 wollte ich für das Jahr 2015 eine passende Wanderroute für meinen 3 wöchigen Urlaub finden. Beim „Frankenweg“ zwischen Blankenstein und Harburg bin ich fündig geworden. Armin, der auch noch keine andere Tour geplant hatte, war gerne wieder mit von der Partie. Wanderkarten und den Wanderführer besorgt und schon konnte es losgehen.
Der Frankenweg hat eine Länge von ca. 520 km und verläuft vom Frankenwald durch das obere Maintal - Coburger Land, die Fränkische Schweiz, das Nürnberger Land, das Fränkische Seenland den Naturpark Altmühltal und endet schließlich in der Schwäbischen Alb.

1. Tag, Samstag 27.06.15

Am Bahnhof in Nürnberg haben sich Armin und ich getroffen, sind gemeinsam mit dem Zug nach Bad Steben gefahren und kurz nach 11 Uhr waren wir zu Fuß Richtung Blankenstein unterwegs. Am Eingang des Höllentals, etwas außerhalb von Blankenstein, stießen wir bei der Selbitzmühle auf den „Frankenweg“ und folgten ihm. Im Höllental, ein mehrere Kilometer langes, wildromantisches Tal, begleiteten wir die Selbitz in Ihrem Lauf. Bei gut gehbaren Untergrund, wanderfreundlichem Wetter, Vogelgezwitscher und viel Grün hätte der Einstieg in diese Wanderung gar nicht besser erfolgen können. Bei Marxgrün sagten wir der Selbitz „Adieu“ und ab hier ging es nach der bisher doch relativ flach verlaufenden Wanderstrecke häufig bergauf, bergab. Über herrlich zu laufende Waldpfade, ausgetrampelte Wiesenwege und vor allem sehr wenig Asphalt überwanden wir doch so manchen Höhenmeter. Ab und an schickte uns der Himmel etwas mehr oder weniger starken Nieselregen, von dem wir aber selten etwas mitbekamen, da unser Weg zu weiten Teilen im Wald verlief. Durch den Spiegelwald näherten wir uns Naila, das wir jedoch durch einen Knick in der Wegeführung nur im Gewerbegebiet durchquerten. In der Folgezeit wechselten sich Wald und freie Flächen und Felder ab, die Wege blieben jedoch immer gut zu laufen und die Markierungen waren während unserer gesamten Tour überwiegend klar gekennzeichnet. Es gab nur wenige Stellen an denen die Markierung nicht eindeutig interpretierbar war. Kleine Ortschaften und Weiler wie Schotterhammer und Nestelreuth wurden ebenso durchwandert wie die größeren Orte Marlesreuth und Culmitz. Entlang der Culmitz, vorbei an Fischteichen führte unser Weg hinauf nach Kleindöbra und weiter bergan auf den Döbraberg mit dem Prinz-Luitpold-Aussichtsturm. Am Fuße des Döbraberges, dem Frankenweg Richtung Döbra folgend, wurde auf eine FWV-Schutzhütte hingewiesen, die wir dann als unser Nachtlager nutzten. Ein gelungener erster Wandertag mit vielen Höhenmetern, zumeist sehr guten Wanderwegen, überwiegend gut zu folgenden Markierungen, mehr oder weniger starken Nieselregen, aber guten Wandertemperaturen fand gegen 20:30 Uhr in einer kleinen Schutzhütte sein Ende.

  • Hier, am Eingang des Höllentals sind wir auf den Frankenweg getroffen
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  • Der Hirschsprung. Der Sage nach hat sich hier ein Hirsch bei einer Jagd gerettet. Siehe Skulptur auf dem Felsen.
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  • Kleine Sehenswürdigkeiten am Rand eines Weges bringen oft Innovationen für den eigenen Garten
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