TASSO-Newsletter Die Not der irischen Pferde
Die Not der irischen Pferde
Die Jahre des Booms und des beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwungs in Irland sind seit der Finanz- und Wirtschaftskrise vorbei. Viele Iren, die sich vor einiger Zeit aus Prestigegründen teure Renn- und Reitpferde gekauft haben, wollen die Tiere jetzt wieder loswerden. Die Unterhalts- und Tierarztkosten sind ihnen zu hoch und so werden viele der Tiere einfach nachts mit dem Anhänger an die Felder und Wälder gefahren und ausgesetzt. Mittlerweile sollen es mehr als 20.000 Pferde sein, die auf der Insel umher irren, schätzen Tierschützer der irischen Tierschutzgesellschaft ISPCA (Irish Society for the Prevention of Cruelty to Animals). Die Pferde sind nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen, und im Winter werden viele von ihnen verhungern, verdursten oder an Verletzungen und Krankheiten sterben. Die ISPCA versucht, möglichst viele von ihnen einzufangen, wieder aufzupäppeln und zu vermitteln, doch weder ihre Versorgungsplätze noch das Geld reichen aus. Wer mehr wissen möchte oder vielleicht sogar ein herrenloses Pferd aus Irland aufnehmen möchte, kann sich unter http://www.ispca.ie informieren.
@ Ingeborg, Menschen können das - egal, ob Katze, Hund, Pferd oder sonstiges Getier.