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Insektenschutz in Düsseldorf ist vielfältig und kurzfristig umsetzbar

Düsseldorf, 20. Januar 2019

Vor einem Jahr beauftragte der Umweltausschuss die Verwaltung zu prüfen, welche Maßnahmen gegen das Insektensterben kurz- und mittelfristig umsetzbar sind, welche städtischen Flächen sich für die Einrichtung mehrjähriger Wildblumenwiesen eignen und geeignete Flächen zur Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz von Insekten vorzuschlagen.

Über dieses Prüfergebnis berichtete nun die Verwaltung, z.B., dass in den 12 Düsseldorfer Naturschutzgebieten die Abstandsflächen zwischen Naturschutzgebieten und angrenzenden Ackerflächen besser vor Belastungen, z.B. durch Pestizidabdrift, Düngereintrag und Bodenerosion geschützt werden sollen. Auf wenig frequentierten, öffentlichen und sonnenbeschienenen Grünflächen bestünde die Möglichkeit, Rasenflächen in kräuterreiche Wiesen umzuwandeln bzw. bestehende Wiesen ökologisch aufzuwerten.
Die in Kooperation mit Pro Düsseldorf bestehenden Obstwiesen sollen durch Nachsaat mit kräuterreichen Wiesensaatgut-Mischungen aufgewertet werden.
Die naturnahe Bewirtschaftung des Stadtwaldes nach den hohen Standards von FSC und Naturland führte bereits zu einer großen Baumartenvielfalt, einem hohen Anteil an Altholz, Biotopbäumen sowie stehendem und liegendem Totholz.
Auf Friedhöfen ist die Anlage extensiver Blumenwiesen möglich.
Auch die Landwirtschaft hat bereits Blühstreifen angelegt und wird dies auch weiterhin tun.
Auf Deichböschungen und im naturnahen Gewässerausbauwird auch Mögliches unternommen.
Bei einer Fortschreibung des Lichtmasterplanes ist wie bisher auf die Verträglichkeit für die Natur und insbesondere die Insekten zu achten.

Claudia Krüger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER ergänzte die vielen Verwaltungsvorschläge um zwei: „Erstens: Die SWD hat bei vielen Wohnanlagen grosse Rasenflächen, die bis zu einem Zentimeter hinutergeschnitten werden. Wie wäre es denn, auch dort extensive Blumenwiesen anzupflanzen? Dann könnten die dort wohnenden Kinder Schmetterlinge, Bienen und andere Tiere bestaunen.

Und zweitens: Wäre es nicht schön, wenn auch dieses Jahr wieder Blumenpflanztüten an die Düsseldorfer verteilt werden würden?

Beide Ideen wurden von Politik und Verwaltung begrüßt und sollen umgesetzt werden.“

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2 Kommentare

Das sind gute Beschlüsse und werden die direkte Wohnumgebung bereichern.
Schön das am so etwas positives Mal ließt. Die Stadt Göttingen ist da auch weiter.

Bei uns habe sich derzeit nur die DPSG Pfadfinder seit 2 Jahrzehnten mit symbolischen Projekten eingebracht. Blühinseln in unseren Kindergärten und Grünanlagen werden von besorgten Eltern abgelehnt. Die zu erwartenden Verletzungen durch Insekten seien nicht zu rechtfertigen. Alte Obstbäume, an einer neuen Dorfverbindungsstraße der Kommune anzupflanzen wurde aus formalen Gründen nicht unterstützt.

Dafür haben wir bald den zweiten uns einkreisenden, blinkenden Windpark. Natürlich ohne wirkliche Bürgerbeteiligung! MfG T.S.

Guten Morgen Herr Sommer,

"Die zu erwartenden Verletzungen durch Insekten seien nicht zu rechtfertigen."
Im Ernst?
Wie sind diese Eltern durch ihre Kindheit gekommen? Ständig schwerstverletzt?

Alte Obstbäume - auch eine 1000% todbringende Gefahr?

zweiter Windpark ohne wirkliche Bürgerbeteiligung ... das regt mich auf.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern weiterhin viel Kraft: für die Bürger, für den gesunden Menschenverstand.

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