Ein Schaufensterbummel rund um den Buttermarkt in Linz am Rhein... ---- 1. Teil
....und den angrenzenden Gassen. Hier die Fortsetzung: http://www.myheimat.de/linz-am-rhein/gedanken/fort...
Impressionen aus Linz am Rhein am Vormittag des Rosenmontags.
Uff, eine ganze Stadt voller schöner Männer......
Kanzlerstraße 10 - Von wem hat die Kanzlerstraße in Linz am Rhein ihren Namen?
Auf dem Torbogen, durch den man das Anwesen Kanzlerstraße 10 betritt, befindet sich das Wappen mit HZ für Heinrich Zimmermann datiert um 1666. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts standen hier drei nebeneinanderliegende Zinshäuser mit Garten. 1666 kaufte Heinrich Zimmermann den größeren Teil des Anwesens. Etwas später erwarb er noch ein weiteres Grundstück mit einem kleinen Haus dazu. Ende des 17. Jahrhunderts erbte sein Sohn Peter, der trierischer Hofrat war, den Besitz den er allerdings...
So war er, der Europäische Tag der jüdischen Kultur in Linz am Rhein 2009.
Um 14:00 Uhr ging es los. Wir wandelten auf jüdischen Spuren durch unsere kleine Stadt und lauschten den Ausführungen des Stadtführers Fritz Ockenfels. Pünktlich um 15:00 Uhr ging dann im Katharinenhof das Konzert los. Natürlich wurden zuerst einmal die Gäste und Künstler von dem Vorsitzenden des Deutsch-Israelischen-Freundeskreises Linz e.V. Bürgermeister Günter Fischer begrüßt. Die Tanzgruppe "Hora Gescher" aus Koblenz unter der Leitung von Jutta Simon legte direkt temperamentvolle...
Das „Heinchen“ (Heinrich Marx)- unvergessen in Linz am Rhein.
„Das Heinchen, nein das Heinchen! Wie konnte ich nicht darauf kommen? Der Name Heinrich Marx hat mir nichts gesagt.“ Mit diesen Worten reagierte Christel Klein geb. Wescher auf meine Erklärung, dass die Dame, die Gast war in ihrem Restaurant „Alt Linz“ in Linz am Rhein, die Cousine von der Ehefrau des Heinrich Marx ist.. „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich doch ganz anders mit der Dame unterhalten können“ ärgerte sich Christel Klein weiter. Wer war aber jetzt das „Heinchen“? Geboren...
"Europäischer Tag der jüdischen Kultur in Rheinland-Pfalz" in Linz am Sonntag den 06.09.2009".
14:00 Uhr ab Burgplatz: Stadtführung "auf den Spuren von Dr. Sigmund Wolf" mit Fritz Ockenfels anschließend Konzert im Katharinenhof mit dem Duo Nostagique. (gratis). Dr. med. Sigmund Wolf ist unser Thema bei dieser Führung. Sein Beruf war Arzt. Er hatte eine eigene Praxis. Dr. Wolf kam 1904 als Assistenzarzt nach Linz. Er studierte in Würzburg. Als Arzt war er Frontkämpfer, weshalb er noch bis Juli 1938 praktizieren durfte. Dann wurde ihm die Approbation entzogen. Der Nachbar von Dr. Wolf...
Die Sensation auf dem Rhein zu früheren Zeiten - das Holländerfloß.
Die Blütezeit der Flößerei war das 17. Jahrhundert. Damals wurden große Mengen Holz nach Holland transportiert, wo das Material für den Schiffbau, sowie für den Aufbau der Handelsstädte Verwendung fand. Die sogenannten Holländer-Flöße hatten bis zu 2,40 m Tiefgang und waren 200 bis 400 Metern lang, 40 bis 80 Metern breit und gehörten zu den größten jemals gebauten Flöße. Sie bestanden aus fünf Lagen Holz; aus einem Feststück das mit mehreren Kniestücken flexibel verbunden war. Durch diese Knie...
Der Burgplatz in Linz am Rhein
Heute gehört der Burgplatz mit zur Fußgängerzone. Direkt in der Mitte steht der Strünzerbrunnen. Strünzer sind Angeber und so werden wir Linzer von unseren Nachbarn genannt. Daraufhin haben wir uns dieses Denkmal gesetzt. Der Burgplatz wir von dem Rheintor, einem Fachwerkensemble, der Burg Linz und Neubauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert begrenzt. Der größte Teil des Platzes gehörte früher zur Burg und somit Kurköln. Der Burgweiher und die Auffahrt zur Burg befanden sich auf dem Burgplatz....
Stadtbefestigung - Reste davon in Linz am Rhein
Linz verfügte über eine starke sechs Meter hohe und 1500 m lange, aus Basalt bestehende Stadtmauer mit vier beeindruckenden Stadttoren, Ecktürmen und Erkern. Mit dem Bau wurde 1320 begonnen, als Linz zur Stadt erhoben wurde. Die beiden noch vorhandenen Tore sind auf 1329 datiert. Die Burg, erbaut 1365, hatte dabei eine besondere Bedeutung, da sie nicht nur nach außen, sondern auch gegen die Stadt durch einen Graben geschützt war. Sie konnte bei einer Belagerung die letzte Zufluchtstätte sein....
Hundelsgasse 12 - Das ehemalige Zunfthaus der Wollenweber
Es wurde 1604 erbaut. Leider sind heute nur noch identisch erhalten die vier halben Männer am Obergeschoss, die vier Brüstungsfiguren und die kleinen Fenster im zweiten Obergeschoss, sowie die kleinen Fenster im Giebel. Früher hatte das Haus einen prächtigen Schweifgiebel. Durch den Umbau wurde sein Aussehen sehr verändert. Schade! Es war ein typisches Zunfthaus der Renaissance-Zeit in mittelalterlicher Fachwerkbaukunst. Man darf aber nicht vergessen, dass sich dieses Haus vor seiner...
Linzer Hausgeschichten – Mittelstraße 19
An diesem Haus fällt der schöne Schweifgiebel mit dem Brüstungsschmuck auf. Es wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1923 war es verputzt. Über vier Generationen lebten Bäcker in diesem Haus. Gebacken wurde außerhalb in einem Backhaus. Danach kamen Krämer und Kaufleute. Seit 2003 befindet sich ein ausschließlich auf Damen-Schuhmode spezialisiertes Fachgeschäft darin.
Linzer Hausgeschichten – Ein Haus ohne Haustür.....
.....in der Rheinstraße 28. Dieses Haus ist auch ein geteiltes Haus. Bis 1647 gehörte es zu einem großen Hofkomplex, der sich bis zum Marktplatz hinzog. Dann veräußerten die Erben das Haus am Marktplatz und teilten das Haus in der Rheinstraße unter zwei Brüdern. Die Haustür befand sich für beide Häuser in der Haushälfte Nr. 30. Die späteren Eigentümer der Haushälfte Nr. 28 mussten das Teil mit dem jetzigen Eingang noch dazukaufen. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus verputzt, da es die...
Fachwerk von Kopf bis Fuß
Die meisten Häuser in Linz am Rhein sind erst ab dem ersten Obergeschoss alt, da die Erdgeschosse erneuert werden mussten, durch den Ausbau der Läden usw.. Dieses Haus hat sein Fachwerk bis zum Boden erhalten können. Heute befindet sich ein Blumengeschäft darin. Dort geht es immer lustig zu und es wird viel gelacht.
Rheinstraße 20 – 22 - Ein geteiltes Haus.......
......unter einem sehr schönen Schweifgiebel. Es hat ein hohes Erdgeschoss und wenn man die Fenster betrachtet, sieht man, dass sie sehr hochliegend sind. Das weist auf ein Zwischengeschoss hin. Man nennt diese Art der Häuser auch Hallenhäuser. Vermutlich gehörte dieses Haus Kaufleuten mit Stapelrecht. Die Höhe des Erdgeschosses deutet darauf hin, dass es eine Einfahrt zum Be- und Entladen gegeben hat. Später wurden Decken eingezogen, was ein niedriges Zwischengeschoss ergab. An der...
Rheinstraße 3 - Linzer Hausgeschichten
Ein dreigeschossiges Gebäude aus dem 17. Jahrhundert schmückt den Eingang der Rheinstraße auf der linken Seite. Unten befindet sich ein Ladengeschoss mit hölzernen Bögen. Die zwei weiteren Geschosse haben eine geringe Auskragung (vorstehend) und den für das Rheingebiet üblichen breiten Holzgesims. Der reichlich verzierte Fachwerkgiebel hat eine kleine, auskragende (hervorragend) Giebelnase. Unter dieser Giebelnase ist die Aufzugseinrichtung mit Kragbalken und Rolle befestigt. Dieses Haus ist...
Strohgasse 12 - Linz hat eine etwas außergewöhnliche Stadthalle, denn......
.....sie befindet sich in der ehemaligen Kapuzinerkirche. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche eingeweiht. Das Kloster war bezugsfertig fünf Jahre später. Der damalige Pfandherr Ernst von Isenburg stimmte nach Ersuchen und auf Wunsch des isenburgischen Rates, des Schuldheißen, des Bürgermeisters, Magistrats und der Bürger dem Bau zu und stellte 8000 Reichstaler und das Grundstück zur Verfügung. In der Kirche selbst befand sich die Klostergruft, worin die Mitglieder des Ordens...
Eigentlich wollte ich Euch den Blumenschmuck.......
.......an den Linzer Häuser vorstellen. Aber bei diesen Häusern ist der Blumenschmuck Nebensache und kommt auch nicht richtig zur Geltung.
Kaiserbergstraße - Die St. Martin-Kirche in Linz am Rhein.
1206 wurde der Grundstein gelegt für unsere Martinskirche. Ursprünglich war eine romanische Basilika geplant und auch mit dem Bau begonnen. Die Grundmauern der Kirche sind deshalb romanisch. In der zweiten Bauphase hat man gotisch weitergebaut. Erst Anfang des 16. Jahrhunderts erhielt St. Martin die Sterngewölbe die Sebastianskapelle und die Chorkapelle neben dem Hauptchor. Die barocke Grabplatte die man beim Eintritt in die Kirche sehen kann stammt von 1666. Die Kirchenbänke sind barock....
Eigentlich wollte Ich nach Alzey fahren.....
......meine Cousine und deren Tochter besuchen. Außerdem hatte ich mich schon sehr auf die Roihesseworscht gefreut; besonders auf die Lewwerworscht. Ich bringe mir immer einige Dosen davon mit. Auf dem Weg zum Bahnhof habe ich einige Bilder gemacht und an die Entstehung der Bahnstrecke gedacht. Das war nämlich 1870. Damals bekamen wir den Bahnhof gebaut und die Trasse, in Linz auf einem 75 cm hohen Damm, ging von Köln-Deutz bis Niederlahnstein. Die ersten Züge fuhren mit einer Geschwindigkeit...
Linz am Rhein hat nicht nur alte sondern auch neuerbaute Fachwerkhäuser.
Eines davon werde ich jetzt hier vorstellen. Man findet es in der Rheinstraße 32. Dieses Haus wurde von 1972 - 1974 errichtet, laut Gertrud Euskirchen. Frau Euskirchen kennt auch noch folgende alte Geschichte: In dem Haus wohnte zu früheren Zeiten eine Hebamme. Eines Tages kam eine junge Dame auf Besuch und entband ein Kind. Dieses ließ sie in Linz und reiste wieder jungfräulich nach Köln zurück. Das Enkelkind dieser jungfräulichen Dame besuchte dieselbe öfter in Köln, ohne das es wußte, dass...
Erinnerungen an mein ehemaliges Zuhause in Linz am Rhein, Buttermarkt 4 - Hallo, ich bin ein altes Fachwerkhaus in Linz am Rhein.........
......und stehe mitten in der Altstadt. Meine Bewohnerin denkt wohl, ich wäre unwichtig, da sie nichts über mich schreibt. Deshalb stelle ich mich hier selbst vor: Als ich erbaut wurde, hatte Linz ca. 1400 Einwohner und war schon mit einer Stadtmauer befestigt. Man hat mich an die Hauptachse, die durch die Stadt führt, hingestellt. Wann genau das war, weiß man nicht. Man nimmt an im 17. Jh. Da ich aber eine weite Auskragung (Vorspringen des ersten Obergeschosses) und keine Mannfigur (eine Form...
Ein schöner Nachmittag in Linz am Rhein.
Meine Freundin Mila besuchte mich. Sie hat mir ein Bild gemalt. Diese Überraschung ist ihr gelungen. Ich habe das Gemälte sofort bei mir im Esszimmer aufgehangen. Da das schöne Wetter uns nach draußen lockte, machten wir einen kleinen Spaziergang durch unsere Stadt runter zum Rhein. Später kamen dann leider Wolken und es sah nach Regen aus. Was soll`s, dachten wir und machten einen Besuch in der Linzer Burg. Sie wurde 1365 erbaut und zwar als Zwingburg. Nach einer Feuerbrunst 1718 wurde sie mit...